Aus dem Schatten des Krieges zur Verteidigungstechnologie

1923

Nachdem Finnland 1917 unabhängig wurde, wurde 1923 in Lapua die staatliche Patronenfabrik gegründet und gebaut. 1927 firmierte das Unternehmen unter dem Namen “Staatliche Patronenfabrik”. Anfänglich war das Unternehmen klein, aber mit der Änderung der politischen Weltlage vor dem 2. Weltkrieg vervielfachten sich die Produktionsmengen.

1946

Die “Staatliche Patronenfabrik”“ wurde vom staatlichen Metallwerk, Valmet, übernommen. 1947 wurden die ersten Randfeuerpatronen hergestellt. 1955 wurde die Patronenfabrik dem Verteidigungsministerium unterstellt.
Jahrzehnte des Wachstums

1976

1976 führt eine starke Explosion im Werk zu dem Beschluss, eine neue Fabrik weiter entfernt vom Lapua Stadtkern aufzubauen. Die Fabrik wurde um ein neues Hülsen- und Geschosswerk erweitert, welches 1984 in Betrieb genommen wurde.

1980

In den 80er Jahren konzentrierte sich Lapua stark auf die Produktentwicklung, was zu einer schnellen Umsatzsteigerung bei den zivilen Produkten führte. Als das Marketing und die Produktentwicklung stärker wurden, entwickelte sich Lapua zu einem noch wettbewerbsfähigeren Hersteller auf den Märkten für Sport-, Jagd- und Spezialpatronen.

1991

1991 wurde Lapua zu einer unabhängigen GmbH unter dem neuen Namen Patronenfabrik Lapua Ltd. 1992 kaufte Lapua die deutsche Firma SK Jagd- und Sportmunitions GmbH. Die dortige Produktlinie ergänzt und untermauert das Sortiment des Hauptwerks.
Auf zu internationalen Märkten

1996

Finnische Militärhersteller gründen das staatliche Unternehmen Patria Industries, bestehend aus Patria Finavitec, Patria Lapua, Vihtavuori Oy, Patria Vammas und Patria Vehicles.

1998

Im August 1998 unterzeichnen das finnische Unternehmen Patria Industries Oy, das schwedische Unternehmen Celsius AB und das norwegische Unternehmen Raufoss ASA einen Vertrag zur Bildung des nordischen Konzerns Nammo Group der seine Tätigkeit im Sommer 1998 aufnimmt. In Finnland wird Nammo Lapua Oy Teil der Nammo Group.

2005

Nammo AS wechselt den Besitzer: Das Unternehmen ist zu 50 % Eigentum von Patria Oy und zu 50 % Eigentum der norwegischen Regierung.