Die Geschichte der Lapua Magnum

Von einem amerikanischen Traum zu einer finnischen Erfolgsgeschichte

Finnischer Originaltext: Janne Pohjoispää

Dieser Artikel soll die Geschichte der .338 Magnum aus finnischer Sicht zeigen. Hier geht es nicht darum, alle Ereignisse in chronologischer Reihenfolge aufzuführen oder die aktuelle .338 Lapua Magnum-Patrone vorzustellen.

Die Geburtsstunde der .338 Lapua Magnum geht zurück auf das Jahr 1982, als das amerikanische Unternehmen Research Armament Industries, RAI (Rogers, Arkansas) von der US-Marine den Auftrag erhielt, ein Long-Range-Gewehr für hochpräzises Scharfschießen zu entwickeln. RAI war ein verhältnismäßig kleines Unternehmen im Besitz des verstorbenen Jerry Haskins, das im Wesentlichen an Verteidigungstechnologie-Projekten arbeitete. Offiziell ging es darum, ein Präzisionsgewehr für 1000 Yard zu entwickeln, in Wirklichkeit ging das Ziel aber eher dahin, ein Scharfschützengewehr für 1500 m zu bauen.

Haskins entwickelte den Prototyp eines deutlich vereinfachten Zielgewehrs, das heutzutage noch immer in einigen Bereichen als „Haskins-Gewehr“ bekannt ist. Ein Bügelschaft, die Trommel und ein kurzer zylindrischer Vorderschaft wurden in einen Stahlsystemrahmen integriert. Der Bolzen wurde in die Buchse eingesetzt, mit drei Kammerwarzen hinten am Bolzen und am Systemrahmen, sodass sich das Kaliber leicht ändern ließ. Haskins ließ sich die Konstruktion patentieren (US-Pat. 3 494 216).

Dieses Gewehr verfügte über eine besondere Konstruktion und dies sollte sich als recht bedeutsam erweisen: Es war das erste Präzisionsgewehr, das für das militärische Scharfschießen konzipiert war. Die vorhreigen Militär- und Polizeigewehre waren entweder modifizierte Jagdbüchsen oder reguläre Militärgewehre, die mit einer Optik ausgestattet waren. Das .50 Kaliber des Haskins-Gewehrs wird in den Vereinigten Staaten noch immer hergestellt (Aurora Tactical). Haskins entwickelte zwei Ausführungen dieses Gewehrs: das Modell 500 für die .50 BMG-Patrone und das Modell 300 für die .300 Winchester Magnum-Patrone. Bei der .300 Win. Mag. konnte das Kaliber für die .308 win-Patrone durch einfaches Austauschen der Trommel und des Bolzenkopfs geändert werden.

Die .300 Win.Mag.-Patrone erfüllte jedoch die Penetrationsanforderungen der Armee nicht, daher begann die Suche nach einem neuen RAI 300-Kaliber mit besseren ballistischen Eigenschaften und schwereren Geschossen. Als erstes teste man eine Wildcat, die aus der .378 Weatherby Magnum-Hülse hergestellt wurde, deren Hals auf das Kaliber .338 verkleinert wurde. Diese Lösung erwies sich jedoch aufgrund ihrer geringen Körperkonizität und der Hülsenkonstruktion mit Gürtel schnell als ungeeignet. Die Hülse verklemmte sich in der Kammer und konstruktionstechnisch kam es zu einer falschen Zuführung. Das nächste Stammmodell war eine randlose .416 Rigby, ein Kaliber, das im Wesentlichen zur Großwildjagd verwendet wurde. Die Hülsen wurden von dem Unternehmen American Brass Extrusion Laboratories Ltd. (Bensenville, IL), besser bekannt unter dem Namen BELL nach dem Nachnamen des Besitzers, Jim Bell, hergestellt. Die neue Patrone basierte auf einer a BELL .416 Basic, die im Wesentlichen als Stammmodell für Wildcat-Patronen diente. Die Hülse vom Kaliber .416 wurde auf ein .338er Geschoss verkleinert. Ein neues Kaliber war geboren, bekannt als .338/416 und 8,58x71. Haskins hätte es gern gesehen, dass Sierra, die für ihre präzisen Geschosse bekannt waren, diese Patronen herstellt – Sierra war jedoch zu dieser Zeit an dem Projekt nicht interessiert. Die Wahl fiel auf Hornady, die ein 250 gr HPBT-Präzisionsgeschoss für die Patrone entwickelten und herstellten. Das Geschoss war kein Standardgeschoss und es wurde auch nicht auf ihrer Produktliste ausgewiesen.

Die finnische Wahl

Weder das Geschoss von Hornday noch die Hülse .416 Basic von BELL erfüllten die an sie gestellten Anforderungen. Laut Hörensagen gab es das Problem, dass die Armee nur Sierra- oder Lapua-Geschosse akzeptieren wollte. Als der Termin für die Lieferung von Waffen und Munition für die Tests durch die US-Armee näher rückte, begann RAI, sich nach anderen Herstellern umzusehen. Die finnische Lapua Patronenfabrik wurde durch ihren US-Vertreter, Kendall International, vorgeschlagen und im Sommer 1984 war das Schicksal von Lapua eng mit dem der .338/416-Patrone verwoben.

Es wurde mit der Entwicklung einer .338/416 Hülse und eines Vollmantelgeschosses vom Kaliber .338 begonnen. Ein vollkommen neues Kaliber war eine Herausforderung sowohl für die Produktentwicklungsabteilung als auch für die Produktion, aber die Dinge entwickelten sich schnell und die ersten Geschosse und Hülsen waren bereits Anfang des Jahres 1985 zur Lieferung für die Tests durch die US-Armee bereit.

Das erste Lapua-Geschoss vom Kaliber .338 war das B408, das 1985 nicht dem heutigen Typ ähnelte, sondern eher wie ein mit Steroiden aufgepumptes D46 aussah. Die Grundlage für die Konstruktion bildeten damals zweifelsohne die Konstruktionen der damals üblichen Vollmantelgeschosse. Die aktuelle Lock Base-Konstruktion wurde erst später aktuell.

1986 wurde mit der .338/416-Patrone mit einem Geschoss und einer Hülse von Lapua der Navy-Gewehrwettkampf über 1000 Yards in Quantanico, Virginia gewonnen. Dennoch gingen die Auswahlkriterien der US-Armee ihre eigenen Wege und erst 1986 klärte sich die allgemeine Lage: Die US-Armee würde nur die Haskins-Gewehre vom Kaliber .50 BMG wählen, nicht die vom Kaliber .338/416. Die Gewehre RAI 500 waren im Kampfgeschehen in Beirut und Grenada getestet worden. Obgleich das Gewehr vom Kaliber .50 BMG zusätzlich zu seinem Gewicht auch ein entsprechendes Äußeres und ballistische Präzisionsleistung bot, wurde dieses Kaliber .50 BMG wohl eher deswegen gewählt, weil es bereits seit Jahrzehnten produziert wurde und die entsprechende Munition bzw. die entsprechenden Komponenten bereits von einer Reihe von Herstellern in den USA und andernorts hergestellt wurden und das Gewehr bereits Bestandteil der Ausstattung der US-Armee war. Das .338/416 war hingegen ein unbekannter Neuling.

Nach der Entscheidung der US-Armee wurde das Unternehmen RAI, das mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, Teil des Militär-Vertriebsunternehmens American Military Arms Corporation (AMAC) des Waffenunternehmens von Iver Johnson. Iver Johnson geriet jedoch selber in finanzielle Schwierigkeiten und das Unternehmen wurde in den 80ern neu strukturiert. Das Haskins-Gewehr wanderte in andere Hände.

Außer von RAI wurden Waffen mit dem Kaliber .338/416 noch von Lapuas Vertriebshändler Kendall hergestellt (bzw. entwickelt). Die Gewehre, die Kendal unter der Bezeichnung Keberst vertrieb, wurden üblicherweise um das MkV-System herum gebaut. Passende Systeme waren selten und beispielsweise das in den USA gängige Remington 700-Patronenlager war für diese Patrone zu klein. In Finnland wurden die ersten Testgewehre um Sako L61-Systeme herum gebaut und wenigstens ein systembasiertes Weatherby MkV-Gewehr fand seinen Weg zu Lapua ins finnische Ostbottnien.

Stärkere Produktentwicklung

Nachdem die amerikanischen Hersteller von der Bildfläche verschwunden waren, fand sich Lapua im Wesentlichen allein mit seiner Patrone mit dem neuen Kaliber wieder, praktisch ohne Waffenhersteller. Das Management entschloss sich, die Produktentwicklung dennoch fortzusetzen. Dies führte zu einer genauen Festlegung der Maße und die Patrone wurde .338 Lapua Magnum genannt. Der größte Unterschied zur 8,58x71-mm-Patrone war, dass die neue .338 Lapua Magnum nun fast 2 mm kürzer als die von RAI entworfene Hülse war und dass auch die Pulvervolumenaufnahme in der .338 Lapua Magnum um 1 mm kürzer war. Die 8,58x71 passt nicht mehr in die 8,6x70 (= .338 Lapua Magnum)-Kammer, ohne mit dem Hammer nachzuhelfen.

Auch die Innenstruktur der Hülse war neu konzipiert worden, um höheren Kammerdrücken als das Original, die Modifikation der .416 Rigby, die für seltene niedrige Drücke entwickelt wurde, zu widerstehen in der Lage gewesen wäre. Die .338 Lapua Magnum war also eigentlich eine neue finnische Patrone, auch wenn die Idee aus der „Neuen Welt“ stammte.

Der Grund dafür, dass die .416 Rigby-Hülse ein so guter Prototyp und ein so gutes Stammmodell war, jedoch nicht die optimale Wahl für die Hülse im neuen Kaliber lag auf der Hand. Bei der .338/416-Patrone lag die Geschwindigkeit eines 16,2 g Geschosses bei 915m/s. Es war klar, dass eine vollkommen andere Hülse, entwickelt für einen höheren Druck, entwickelt werden musste. Die Rigby .416-Originalhülse verfügte über eine Druckkammer von rund 3000 bar. Die neue Patrone wurde speziell für Drücke über 4000 bar entwickelt. Die Original-Druckdefinition basierend auf der Verformung der Kupferpellet-Methode – der Crusher-Methode – wurde anfangs für 56000 CUP (ca. 3900 bar) festgelegt. Als wegen CIP zur Piezodruckwandlung übergegangen wurde, schlich sich irgendwo ein Fehler ein, wodurch das Druckmedium für die .338 Lapua Magnum auf dem 4700-bar-Niveau blieb, obgleich das richtige Druckniveau eigentlich ca. 4200 bar beträgt.

Die .338 Lapua Magnum war eindeutig kein Jagdkaliber, obgleich es auf langen Distanzen diesen Zweck erfüllte. Es war eine Patrone, die für Long-Range-Wettkämpfe und militärisches Präzisionsschießen entwickelt wurde, deren Flugbahn und Kugelpenetration jeder der üblichen Patronen des Kalibers .30 überlegen war. Die .338 Lapua Magnum profilierte sich als Präzisionspatrone, obgleich einige Hersteller auch Jagdgewehre dafür herstellten.

Die Ladetechnik wurde ebenfalls bei Lapua entwickelt. Das DuPont IMR4350-Originalpulver hatte eine zu hohe Verbrennungsrate für eine optimale Leistung. Nach gründlichen Tests fiel die endgültige Pulverwahl für das B408-Geschoss auf das schwedische Bofors RP15-Pulver, das für den entsprechenden Geschosstyp auch heute noch von überlegener Qualität ist. Das Zündhütchen Federal 215 wurde bereits von Anfang an für die .338 Lapua Magnum verwendet und gilt als leistungsstärkstes kommerzielles Zündhütchen für Gewehre. Für eine Pulverladung von fast 6 g langsam brennenden Pulvers ist eine leistungsstarke und unfehlbare Zündung erforderlich. Der Versuch, das Pulver mit einem regulären Gewehrzündhütchen zu zünden, würde Probleme verursachen. Die erste Testcharge der .338 Lapua Magnum wurde 1988 hergestellt. 1987 wurde jedoch bereits eine CIP-Zertifizierung angestrebt und 1989 erhielt die .338 Lapua Magnum mit ihren Maßen die CIP-Genehmigung.

Zusätzlich zu Ladetechniken wurden auch neue Geschosse für die neue Patrone mit ihren neuen Anforderungen entwickelt. In den 80er Jahren entwickelte Lapua zudem ein Vollmantelgeschoss, das sich von den herkömmlichen Konstruktionen vollkommen unterschied. Das Blei im unteren Geschossteil wurde mit Ausnahme eines kleinen Zentrums vom Mantel geschützt. Diese Konstruktion, die später unter der Bezeichnung „Lock Base“ bekannt wurde, wurde 1990 patentiert. Am Ausgangspunkt dieser Entwicklung standen Tests, die eindeutig belegten, dass die Abdeckung des Bleis am Geschossheck das Geschoss präziser machte. Das Original-Heckdesign B408 von 1984 wurde zum Lock Base-Typ modifiziert und das Geschoss B408 erhielt seine aktuelle Form. Das Gewicht des Geschosses blieb 16,2 g. Das erste Geschoss mit weicher Spitze war Mira, eine Optimierung des Mega-Geschosses. Das 16,2 g schwere EB431-Geschoss kam 1990 mit der neuen Patrone auf den Markt.

Das Scenar-Geschoss vom HPBT-Typ wurde später, im Jahr 1996, eingeführt. Das 16,2 g schwere GB488-Geschoss war nicht das erste Mitglied der Lapua Scenar-Familie, dies kam bereits 1987 auf den Markt. Hohlspitzen-Präzisionsgeschosse, wie z. B. das erste, ein 6,5mm HP85-Geschoss, wurden bei Lapua bereits früher, in den 60er Jahren, entwickelt.

Es wurden auch andere Arten von Spezialanwendungen getestet: panzerbrechende Munition, panzerbrechende Brandmunition, Vollmunition and ein Subkaliberprojektil sind nur einige Beispiele für die getesteten Lösungen.

Kooperationspartner

Die neue Patrone erregte auch in Europa Aufsehen. Die Integrierung der Kammer für die .338 Lapua Magnum in jedes System verlief nicht ohne Probleme, da die Hülse dicker war als bei den üblichen Magnum-Patronen und ein breiteres Widerlager und einen dickeren Schlagbolzen brauchte. Passende Systeme waren in den 80er Jahren eher selten. Einer der ersten Hersteller, der dem Abhilfe schuf, war die deutsche Mauser, die eine Version ihres SR93-Gewehrs mit dem Kaliber .338 Magnum bauten. 1988 begann Lapua darüber hinaus die Zusammenarbeit mit Sako. Das TRG-Gewehr existierte noch nicht, aber das größte Sako-System zu der Zeit, das L61, wurde für Tests verwendet. Sako stellte Testläufe her und nach Abschluss der Tests standen interne ballistische Fakten zur Verfügung. Die Läufe vom Kaliber .338 Lapua Magnum werden auch heute noch anhand dieser Tests entwickelt. Mit dem Kaliber .338 Lapua Magnum oder anderen Kalibern, bei denen eine relativ große Ladung langsam verbrennenden Pulvers verwendet wird, muss nicht unbedingt ein kurzer Lauf eingesetzt werden. Der Lauf muss nur ausreichend lang sein, um die optimale Leistung zu erreichen: optimale Geschwindigkeit und höchstmögliche Präzision.

Der erste Gewehrhersteller wurde schließlich das britische Unternehmen Accuracy International, im Besitz von Malcolm Cooper. Malcolm Cooper war selber ein erfolgreicher Gewehrschütze, der mehrere Meisterschaften gewonnen und Medaillen in hohen Wettkämpfen errungen hatte, u. a. zwei olympische Goldmedaillen, um nur einige zu nennen. Der Erfolg von Cooper war etwas Besonderes – während seiner Karriere schoss er einige Zeit mit Gewehren, die er selber entwickelt und hergestellt hatte. In den 80ern begann Accuracy International, für die britische Armee ein militärtaugliches Präzisionsgewehr zu entwickeln. Außer der britischen Armee sahen sich auch die schwedischen Streitkräfte nach einem neuen Präzisionsgewehr für das Scharfschießen um und wählten das Gewehr von Accuracy International noch vor den Briten. Der schwedische Touch haftete der Konstruktion des Gewehrs weiterhin an; es wurde unter Berücksichtigung harscher Winterbedingungen entwickelt. Für beide Armeen war das Kaliber nicht .338 Lapua Magnum, sondern 7,62 mm NATO. Das Kaliber 7,62 mm NATO erhielt auch einen kommerziellen Namen, „Arctic Warfare“ (Arktische Kriegsführung).

Die Kooperation „Arctic Warfare“ mit Accuracy International und Lapua begann nicht erst mit dem Kaliber .338 Lapua Magnum, Malcolm Cooper war bereits früher Lapua-Vertreter in Großbritannien und hatte auch schon einige seiner Wettbewerbe mit den Lapua-Patronen gewonnen. Accuracy International entwickelte unter der Bezeichnung Super Magnum eine vollkommen neue Ausführung der neuen Patrone (und auch der 7 mm Rem. Mag. und .300 Win. Mag.) Dies war die erweiterte Version der AW.

Das Accuracy International-Gewehr ging als erstes .338 Lapua Magnum-Gewehr in die Massenfertigung. Nach einiger Zeit folgte Sako TRG-41. Und auch zwei weitere finnische Hersteller, Pirkan Ase und der Büchsenmacher Jyri Jalonen brachten ihre Gewehre vom Kaliber .338 Lapua Magnum auf den Markt, beide wurden mit ihren eigenen Systemen entwickelt.

In den 90er Jahren zogen auch die Hersteller der Gewehre Heym, Erma, McMillan, H-S Precision, AMP und Dakota nach. In der Tat versuchte jeder Hersteller von Long-Range-Präzisionswaffen ebenfalls, ein Gewehr mit dem Kaliber .338 Lapua Magnum anzubieten.

Über die Jahre hat sich die .338 Lapua Magnum in vielen Armeen der westlichen Hemisphäre und ähnlichen Organisationen gut etabliert.

Die Geschichte der .338 Lapua Magnum – Teil 2 liefert eine detailliertere Beschreibung einige Sonderausführungen und der neuen, auf dem .338 Lapua Magnum basierten Kaliber.

Quellen:

Archive von Nammo Lapua Oy

Interviews: Juha Eväsoja, Horst Zimmerbauer, Ilkka Heikkilä

Broschüren der Lapua Patronenfabrik: Präzisionsschießen und .338 Lapua Magnum, 1996

Technische Daten zur Lapua Magnum, Kaliber .338

Jim Shults: Big Brass Busters, Gung-Ho Special Nr. 3 1985

Larry Sterett: A New Sniper Round, Gun Digest 1986

Ilkka Heikkilä: A powerful Sniper cartridge from Lapua. Ase-Magazin 4/88

Heikki Syrjälä: Powerful Finnish Innovation: .338 Lapua Magnum, Ase & Erä-Magazin 6/1988

Vesa Toivonen: Finnish .338 Lapua Magnums, Ase & Erä-Magazin 5/1991

John D. Taylor: The .338 Lapua Magnum Cartridge Part 1: Orgin, Development and Future Tactical Shooter, Januar 1999

John D. Taylor: The .338 Lapua Magnum Cartridge Part 2: The Men Behind the Cartridge, Tactical Shooter, Februar 1999